Der chilenische Steuerdienst (Servicio de Impuestos Internos – SII) hat mit der amtlichen Verfügung Nr. 2507 aus dem Jahr 2025 wichtige Klarstellungen zur steuerlichen Behandlung der Auflösung und Liquidation von im Ausland gegründeten Gesellschaften veröffentlicht, die steuerliche Verpflichtungen in Chile haben.
Gemäß dieser Verfügung muss der Liquidationsprozess einer ausländischen Gesellschaft den chilenischen Steuervorschriften entsprechen, sofern Vermögenswerte, Einkünfte oder steuerliche Auswirkungen im Land bestehen.
Der SII legt fest, dass der Steuerpflichtige den gesamten Auflösungsprozess ordnungsgemäß dokumentieren muss, einschließlich der Ermittlung steuerpflichtiger Einkünfte, möglicher Kapitalgewinne sowie anwendbarer Quellensteuern. Zudem müssen die Liquidation und deren Auswirkungen in den entsprechenden Steuererklärungen und Jahresabschlüssen korrekt erfasst werden.
Diese Regelung ist insbesondere für multinationale Unternehmensgruppen, ausländische Investoren und internationale Holdingstrukturen von Bedeutung, da sie die Wichtigkeit einer sorgfältigen Steuerplanung und vollständigen Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften unterstreicht.
Eine fachgerechte steuerliche Beratung ist entscheidend, um steuerliche Risiken, Sanktionen oder zukünftige Prüfungen durch die chilenische Steuerbehörde zu vermeiden.
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